Lage des Ortes:

"Eine selbständige Gemeinde mit dem Namen Hüllenberg gibt es seit dem 1. August 1966 nicht mehr. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde nur das alte Dorf als Siedlung mit dem Namen Hüllenberg bezeichnet. Seit der Eingemeindung nach Neuwied spricht man dagegen diese geographische Stelle als Hüllenberg an. Hüllenberg ist der höchste Siedlungsplatz, sozusagen der Kopf der Stadt. Über Normalnull ( NN ) ragt es rund 199 Meter hinaus und schmückt den Nordsaum des Neuwieder Beckens. An der südlichen Abbruchkante zur Talweitung hin grüßen seit rund 100 Jahren drei Linden um einen Brunnen den Besucher. Nach Ost und West wird der heutige Ortskern durch eine Talschlucht begrenzt. Eine breite, nahezu ebene Ackerflur bildet den Abschluß nach Norden zum großen Wald des Linzer Höhenrückens. Katastermäßig existiert Hüllenberg allerdings noch. Als Gemarkung und deshalb auch noch mit entsprechender Grundbuchbezeichnung. Die Omnibusverbindung fährt weiterhin nach "Hüllenberg". Es muß zugegeben werden, daß es für Besucher nicht leicht ist, diesen Wohnplatz zu erreichen. Die dorthin führenden Fußwege sind für heutige Verhältnisse steil und unbequem. Nur zu Zeiten des Rheinhochwassers - und leider auch in Kriegszeiten - kommen vermehrt Leute "über den Berg", also von Leutesdorf aus durch die Weinberge oder von Rheinbrohl aus durch den Wald von Norden her. Sonst mühen sie sich über die Serpentinen des seit 1870 "Neuer Weg" (Hüllenbergerstraße) oder fahren gegen die Verkehrsregeln durch die Schlucht (Im Felster) hoch".

Klima:

„Gewisse klimatische Vorteile dieses Platzes sollen nicht verschwiegen werden. Es ist etwas kälter als im Tal, der Wind weht frischer, der Regen trifft etwas früher den Boden, der Schnee bleibt etwas länger liegen, die Sonne scheint morgens etwas früher, der Nebel verhüllt seltener das Tagesgestirn. Andernach ist näher als Neuwied. Zu Leutesdorf besteht schon eine Sprachgrenze”.

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